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Von Mauritius nach Monheim – Willkommen in der BTC-Familie!

Willy Vee Lock Chan Fu Lun, der ursprünglich aus Mauritius stammt, hat im September sein sechsmonatiges Praktikum bei BTC begonnen. Derzeit macht er seinen Master in Global Management an der Universität Hof in Bayern, und schreibt auch seine Masterarbeit in Zusammenarbeit mit BTC. Als Teil des Teams Strategy, Marketing & Communications (SMC) führt er Wettbewerbsanalysen durch, unterstützt das Team bei der weiteren Umsetzung der digitalen BTC Roadmap und treibt Social-Media-Aktivitäten voran. BTC Communications hat Willy zu einem virtuellen Interview getroffen

 

1.    Du kommst aus Mauritius, einem Inselstaat im Indischen Ozean. Was hat dich dazu bewegt, deine Flip-Flops gegen Schal und Handschuhe zu tauschen?

Fast jeder stellt mir diese Frage :-) Ich wollte schon immer in Europa studieren, da ich viele Freunde habe, die hier studieren (Frankreich, England, Niederlande, Irland). In Mauritius wurde ich dann schnell auf deutsche, öffentliche Universitäten aufmerksam, auch weil diese kostenlos sind, und weil mich die deutsche Sprache fasziniert. Ich habe in meiner Jugend deutsche Musikbands wie beispielsweise Tokio Hotel und Scorpions gehört. Ich habe mich dann entschlossen, eine neue Sprache zu lernen und meinen Master in Deutschland machen. 

2.    Was war deine Motivation, dich für ein Praktikum bei BTC zu bewerben? 

Eine gute Freundin hat mir BTC empfohlen. Sie erzählte mir, wie ansprechend das Arbeitsumfeld und wie hilfsbereit die Kollegen und Kunden während ihrer Zeit bei BTC waren. Während meiner Recherchen zu BTC fühlte ich mich sehr an das Unternehmen meiner Familie erinnert. Es ist klein, konzentriert sich aber viel auf die Personalisierung der Kunden, genau wie BTC. Hinzu kommt, dass BTC eine Tochterfirma der BASF ist und ich wollte Teil von dieser großen, internationalen Familie werden. 

3.    Was fasziniert dich an der chemischen Industrie? 

Während der High School war Chemie eines meiner Hauptfächer. Mir haben die molekularen Formeln immer viel Spaß gemacht. Chemikalien sind überall, von Waschmitteln bis hin zu Kosmetika, Farben und Düngemitteln. Es hat mich interessiert, wie diese Branche auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden eingeht, um ihre Anforderungen zu erfüllen, vor allem im B2B-Bereich.

4.    Du schreibst deine Masterarbeit mit BTC. Was ist dein Thema?

Ich habe mein Thema noch nicht final festgelegt, aber ich plane, den Fokus auf afrikanische Märkte zu legen. Da ich vom afrikanischen Kontinent komme, wird es für mich einfacher sein, zu forschen und meine Verbindungen und mein Netzwerk zu nutzen. 

5.    Was erwartest du von deinem Praktikum? 

Zunächst möchte ich das, was ich an der Universität gelernt habe, in die Praxis umsetzen. Ich habe viele Marketing-, Management- und strategische Theorien während meines Studiums kennengelernt. Ich möchte verstehen, wie diese Theorien in der Arbeitswelt angewandt werden. Natürlich möchte ich auch mein Deutsch verbessern, indem ich mehr mit meinen Teammitgliedern schreibe und spreche.

6.    Wie kannst du vom professionellen Umfeld bei BTC profitieren? 

Durch die Arbeit in einem internationalen Unternehmen habe ich die Chance, mehr Kollegen und Kunden aus verschiedenen Teilen der Welt zu treffen und mein Netzwerk zu erweitern. Vor allem aber werde ich durch meine Arbeit in der Strategie-, Marketing- und Kommunikationsabteilung mehr Know-how gewinnen und meine Fähigkeiten erweitern. Ich werde auch die Gelegenheit haben, Einblicke zu gewinnen, wie das Unternehmen neue Wachstumspotenziale erschließt und Innovationen vorantreibt, um Kundenanforderungen gerecht zu werden. 

7.    Welche Pläne hast du nach deinem Abschluss? 

Vorerst möchte ich noch einige Jahre in Deutschland arbeiten und mehr internationale Berufserfahrung sammeln. Da Mauritius eine sehr kleine Insel ist und in Bezug auf die technologische Infrastruktur immer noch hinterherhinkt, hätte ich einen klaren Wettbewerbsvorteil, wenn ich danach nach Mauritius zurückkehren und dabei unterstützen würde, das Unternehmen meiner Familie weiter auszubauen. 

8.    Du hast dein Praktikum in schwierigen Zeiten begonnen. Wie wirkt sich Corona auf dein Leben als Praktikant aus? Was unterscheidet sich von deinen Erfahrungen in der Vergangenheit?

Ich habe mein Praktikum Anfang September begonnen und war bisher nur zwei Mal im Büro. Aus meiner Sicht hat Home-Office Vor- und Nachteile. Zum Beispiel ist es morgens weniger stressig, weil wir uns nicht beeilen müssen, den Bus oder den Zug zu bekommen. Aber die Kommunikation im Team ist weniger effektiv, da es manchmal sehr schwierig ist, über Microsoft Teams alles zu verstehen. Im Vergleich zu meinen Erfahrungen in der Vergangenheit und vor dem Hintergrund, dass es mein erstes Praktikum in Deutschland ist, fühle ich mich manchmal einsam, weil ich meine Teammitglieder kaum oder nur virtuell kenne. Aber bisher läuft alles gut, alle sind sehr hilfsbereit und freundlich zu mir. 

9.    Was machst du in deiner Freizeit, wenn du nicht arbeitest?

Backen und Fotografieren sind meine Leidenschaft. An Wochenenden probiere ich neue Rezepte aus und stelle meine Kreationen in Szene, um ein "instagrammables" Foto für mein Instagram-Profil zu machen. Wer Interesse hat, kann gerne mal auf meinem Account vorbeischauen: @chefwillurf

10.    Kannst du uns drei Sätze auf Kreolisch beibringen, die jeder kennen sollte?

Ich würde vorschlagen, jeder, der Mauritius besucht, sollte diese Sätze lernen: 

  • Guten Morgen: bonzour
  • Wie geht’s dir?: ki manyer?
  • Wie heißt du?: koma to appélé?