Profundes Know-how für Raffinerieadditive

Kraftstoff ist nicht gleich Kraftstoff. Das Öl, das in verschiedenen Raffinerien verarbeitet wird, hat jeweils deutlich andere Eigenschaften. Wer hier optimale Additive einsetzen will, braucht umfassendes Fachwissen über Einzelkomponenten und Zusammensetzung. Wissen, das am Ende ganz unterschiedlichen Kunden von BASF zugutekommt.

„Der Diesel, den Raffinerien produzieren, kann nicht von vorneherein perfekt auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten sein“, sagt Uwe Rebholz, Technical Sales Manager, Fuel and Lubricant Solutions bei BASF. „Dazu gibt es zu viele Parameter, die ein Kraftstoff erfüllen muss.“ Zum Beispiel angesichts der jeweiligen Regularien in unterschiedlichen Ländern. Hier kommt die Vielfalt der Additive ins Spiel: Sie bringen den Rohstoff exakt auf die Spezifikation, die er benötigt.

Bessere Leistung mit Kälteadditiven

Genau deswegen braucht es umfassendes Know-how sowie ausführliche Laborversuche, um Additive exakt auszutarieren. Zum Beispiel, damit der Diesel im Motor des Wagens auch im Winter sicher startet. Oder damit er den Filter nicht verstopft. „Theoretisch wäre manches davon auch mit aufwändigen Raffinerieverfahren möglich, das würde aber den Diesel deutlich verteuern“, sagt Rebholz. Additive, also hinzugefügte Moleküle, wie Kälteadditive und Cetanzahlverbesserer sorgen beispielsweise dafür, dass Fahrzeuge sicher auch bei niedrigen Temperaturen starten.

Expertise aus Forschung und Entwicklung

„Mein Ziel ist immer, den Kraftstoff zu verstehen“, erklärt Rebholz, der sich seit über 20 Jahren mit Kraftstoffen und Raffinerieadditiven beschäftigt. Das ist Teil des Selbstverständnisses von BASF: „Wir haben Expertise“, fügt der Fachmann hinzu: „Nicht zuletzt dank unserer integrierten Forschungs- und Entwicklungsabteilung.“ Hinzu kommt der Vorteil, Fachwissen aus verschiedenen Anwendungsgebieten bündeln zu können. Vor allem bei Fließverbesserern hat BASF über 80 Jahre Erfahrung. Für die KEROFLUX® Serie verfügt sie über die dafür notwendige Hochdrucktechnologie.

Ein großes Portfolio aus einer Hand

Von diesem Wissen und dem umfassenden Angebot profitieren am Ende alle Kunden – nicht nur die Raffinerien selbst, sondern auch jene Kunden, die Produkte mit oder aus Additiven herstellen. „Wir liefern alle Additive aus einer Hand, gepaart mit dem kundenspezifischen Fachwissen“, unterstreicht Manuel Gerth, Business Manager bei BTC. Das kommt allen Kunden zugute, die das BASF-Portfolio für Raffinerieadditive nutzen wollen.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Umfassendes Portfolio an Additiven: Fließverbesserer, Wax-Antisettling-Additive, Cloud-Point-Verbesserer, Antistatika für Rohöle und Mitteldestillate, Metalldesaktivatoren für Rohöl und Mitteldestillate, Cetanzahlverbesserer, H2S-Scavenger.
  • Tiefes fachliches Know-how rund um Raffinerieöl und Dieselkraftstoffe.
  • Über 80 Jahre Erfahrung, zum Beispiel bei Fließverbesserern.
  • Forschung und Entwicklung, die für beständige Innovation und Verbesserung sorgt.

Unser Experte

Uwe Rebholz arbeitet seit über 40 Jahren für die BASF in unterschiedlichen Bereichen und in mehreren Weltregionen, darunter in Amerika, Russland und dem Nahen Osten. Er war eine Zeit lang für die Zwischenprodukte für die Pharma- und Farbenchemie tätig. „Ich habe dadurch gelernt, wie versatil die BASF ist“, sagt er. Seit mehr als 20 Jahren ist Rebholz nun Experte für Raffinerieadditive. Er hat mehr als 100 Raffinerien in Europa persönlich besucht und teilweise betreut. „Kraftstoff besteht aus tausend Einzelkomponenten“, sagt Rebholz: „Das macht ihn so faszinierend. Mein Ziel ist immer, den Kraftstoff zu verstehen.“

Weiterführende Informationen zu Raffinerieadditiven und die Möglichkeit, direkt mit Ihrem lokalen BTC Ansprechpartner Kontakt aufzunehmen, bietet der Solution Finder.

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