Wenn Sie auf "Alle Cookies akzeptieren" klicken, erklären Sie sich mit der Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät einverstanden, um die Navigation auf der Website zu verbessern, die Nutzung der Website zu analysieren und unsere Marketingaktivitäten zu unterstützen.

Solution Finder

Navigieren Sie durch unsere Welt der Chemikalien und Anwendungen und finden Sie die Lösung welche Ihre Anforderungen am Besten erfüllt

Silikate > als Stabilisatoren

BTC bietet wässrige Silikatlösungen von Alkalimetallen an, die als Stabilisatoren für vielseitige Anwendungen eingesetzt werden. Silikate werden auch als Wasserglas oder Flüssigglas bezeichnet. Wässrige Silikatlösungen von Alkalimetallen sind vorwiegend als Natriumsilikat (Natriumwasserglas) oder Kaliumsilikat (Kaliumwasserglas) bekannt. Alkalisilikate sorgen hauptsächlich für Alkalität und können weitere Eigenschaften einspielen wie Adhäsion (Bindung) oder Stabilisierung. Die Zusammensetzung des Silikats und das verwendete Alkalimetall (Natrium, Kalium oder andere) bestimmen die endgültigen Eigenschaften des Silikats.

Alkalisilikate als Stabilisatoren werden häufig eingesetzt in

  • Bleichmittelformulierungen;
  • Wasch- und Reinigungsmittel.

Marken

Kaliumsilikat

Natriumsilikat

Cycloquart®

Portil®

Eigenschaften unserer Silikate als Stabilisatoren

Alkalisilikate sind durch ihr Gewichtsverhältnis von xSiO2:yAlk2O (Siliziumdioxid: Alkalimetallverhältnis) gekennzeichnet, das oft als Molverhältnis oder Wasserglasmodul dokumentiert ist. Die fertigen BTC-Silikatprodukte hängen vom zuvor hergestellten Stückenwasserglas, das als Basismaterial dient, und weiteren Zusätzen ab, um die endgültige wässrige Silikatlösung zu erhalten.

Je nach verwendetem Molgewicht und Wassergehalt unterscheiden sich die Silikatlösungen in Viskosität, Dichte und pH-Wert. Im Allgemeinen werden alle Silikate als alkalische (pH>9) Lösungen betrachtet. Mit steigendem Alkalimetallgehalt steigt der pH-Wert und auch die Haftungs- und Bindungseigenschaften werden verbessert.

Kaliumsilikate unterscheiden sich in folgenden Eigenschaften von Natriumsilikaten

  • sie sind weniger klebrig;
  • es treten keine Ausblühungen (Na2CO3) bei Verkieselungsreaktionen (Silifizierung) auf
  • sie zeigen eine gute Löslichkeit;
  • sie bieten hohe Bindungseigenschaften bei hohen Temperaturen;
  • es gibt keine grelle Flammenfärbung.

Natriumsilikatlösungen sind jedoch wirtschaftlich attraktiver, wenn keine spezifischen Eigenschaften wie Flammenfarbe oder Ausblühungen erforderlich sind.

Sowohl wässrige Kalium- als auch Natriumsilikate sind

  • rein anorganisch (anorganische Kieselsäure-Polymerlösung);
  • nicht brennbar;
  • VOC-frei;
  • geruchlos;
  • UV-Licht-, thermisch- und chemikalienbeständig;
  • nicht toxikologisch (sie zeigen kein allergenes oder mutagenes Potenzial);
  • Lebensmittelkontakt genehmigt;
  • frei von Konservierungsmitteln.

Silikatlösungen sind nachhaltige Produkte und werden daher in vielen verschiedenen Anwendungen eingesetzt.

Portil® ist ein pulverförmiges und somit festes Silikat, das durch Sprühtrocknung hergestellt wird. Es hat eine amorphe Struktur und ist leicht löslich, wenn es wieder in Wasser gelöst wird.

Anwendungen unserer Silikate als Stabilisatoren

Lösliche Silikate sind reaktive Rohstoffe. In fast allen Anwendungen werden flüssige Silikate schließlich in ein festes Silikat umgewandelt. Dies ist reversibel, sofern das Säure-Base Gleichgewicht aufrechterhalten wird. Silikate reagieren mit Säuren (z.B. Kohlendioxid aus der Luft). Dies führt zu einem Gelieren oder Aushärten mit irreversiblem Charakter.

Da Silikatlösungen unterschiedlich protonierte Kieselsäureanionen (H2SO42-, H3SO4-) enthalten, wird ein Puffersystem in alkalischer Umgebung bereitgestellt. Eine solche Pufferung wirkt stabilisierend. In einem Bleichverfahren können Chlor oder Wasserstoffperoxid als Oxidationsmittel (Bleichmittel) eingesetzt werden. Solche Prozesse werden verwendet in

  • Textilien;
  • Zellstoff und Papier;
  • Wasch- und Reinigungsmitteln;
  • Haarbleichformulierungen.

Farben auf Silikatbasis für Gips oder für mineralische Oberflächen werden mit anderen Bestandteilen wie Polymerdispersion, Pigmenten und Netzmitteln kombiniert. Die anorganische Silikatlösung muss in einer solchen Formulierung stabilisiert werden, um eine Viskositätszunahme oder Gerinnung (Koagulierung) zu vermeiden. Die Zugabe eines APEO-freien kationischen Additivs wie Cycloquart® verbessert die Elektrolyttoleranz und die Gerinnung wird verhindert. Außerdem bleibt die Viskosität der abgepackten, fertigen Formulierung auf einem leicht zu verarbeitenden Niveau.

Weitere Produkte zur Nutzung in Kombination mit unseren Silikaten

Entdecken Sie auch

​​​​​​​Über BTC

BTC Europe ist die europäische Distributionsorganisation der BASF für den Vertrieb von Spezialchemikalien an kleine und mittelständische Kunden. Unsere Silikate werden unter anderem in verschiedenen Industrien angewendet