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BASF investiert weltweit in die PVP-Produktion

Das Polymer PVP (Polyvinlpyrrolidon) ist aufgrund seiner Bindeeigenschaften ein besonders gefragtes Produkt in der Pharmaindustrie. Jetzt plant die BASF, ihren Produktionsausbau von PVP deutlich zu steigern: Im Lauf der kommenden vier Jahre werden bis zu 56 Millionen Euro weltweit investiert. Erstmals wird PVP zum Beispiel auch am BASF-Standort in Shanghai produziert, was zusätzliche Kapazitäten in Ludwigshafen eröffnet, die vor allem der Pharmaproduktion zu Gute kommen. Insgesamt kann die globale PVP-Produktion um bis zu 6000 Tonnen steigen.

Kontinuierlich steigender Bedarf

Der aus PVP produzierte, pharmazeutische Hilfsstoff Kollidon® wird seit den 70er Jahren verkauft. „Seit 40 Jahren steigt der Bedarf“, sagt Thiebaut Wenzler, Head of Sales Europe bei BTC. Neben dem allgemeinen starken Wachstum der Pharma-Branche sieht Wenzler den Grund vor allem darin, dass PVP ein „sehr effektives Material“ ist: In der wasserlöslichen Variante dient es als Bindemittel für Tabletten, in der nicht-löslichen Variante sorgt es als Sprengmittel dafür, dass Tabletten den Wirkstoff im Körper zuverlässig abgeben. Der BASF-Chemiker Walter Reppe erfand vor 75 Jahren PVP, bis heute zählt BASF zu den Marktführern.

Vielseitig einsetzbar

Das Polymer PVP hat vielseitige Eigenschaften: Es ist wasserlöslich, kann aber gleichzeitig große Mengen Wasser absorbieren, es wirkt nicht hautreizend, ist temperaturbeständig, nicht-ionisch, farblos und hat einen konstanten pH-Wert. Zum Einsatz kommt es deswegen auch in der Kosmetik-, Waschmittel- oder Lebensmittelbranche. Als pharmazeutischer Hilfsstoff kann PVP auch bei der Gefriertrocknung, als Suspensionsstabilisator oder Verdickungsmittel genutzt werden.

Höchste Qualitätsstandards für die Pharmabranche

Wenzler unterstreicht vor allem die Bedeutung des hohen Qualitätsstandards bei der Produktion von PVP als pharmazeutischem Hilfsstoff: „In diesem Bereich ist eine geringere Qualität sofort verbunden mit Risiken.“ Verunreinigungen, unerwünschte Interaktionen zwischen Wirkstoff und Hilfsstoff oder Auswirkungen auf die Stabilität der Tablette – „den Luxus solcher Risiken kann man sich in der Pharmabranche nicht leisten“, sagt Wenzler. Die aktuellen Investitionen der BASF in die PVP-Produktion unterstreichen deswegen auch die Selbstverpflichtung und den Einsatz für solche höchsten Qualitätsstandards. 

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