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Gutes Futter - Natuphos® 5000 G bietet „drei in einem“

Bis zu einem Prozent des Tierkörpergewichts kann Phosphor als essentielles Element ausmachen. Der Großteil des Körperphosphors befindet sich dabei im Skelett. Zusätzlich spielt Phosphor aber auch im Säure-Basen-Haushalt eine wichtige Rolle, ist sowohl Bestandteil der DNA als auch des Energieträgers Adenosintriphosphat, und zudem an mehreren anderen metabolische Reaktionen beteiligt.

Anorganische Phosphate und Phytasen statt mineralischem Phosphor

Für Nichtwiederkäuer allerdings ist Phosphor in der Nahrung normalerweise nur unvollständig verwertbar, denn zwei Drittel des Phosphors ist bei monogastrischen Diäten an Phytinsäure gebunden. Vor mehr als 20 Jahren hatte BASF deswegen als Pionier mit Natuphos® ein Produkt auf den Markt gebracht, dass dank einer genialen Idee heute zum Standard für Landwirte geworden ist: Um den Bedarf der Tiere an Phosphor zu decken, wird neben anorganischen Phosphaten jetzt Phytase den Geflügel- und Schweinediäten zugesetzt. Das Phytase-Enzym erlaubt es, den Anteil des mineralischen Phosphors im Futter deutlich zu reduzieren. Stattdessen wird der phytingebunde Phosphor durch das Enzym freigesetzt und so für Geflügel und Schweine verdaulich. Ein weiterer Vorteil: Phytase kann auch andere Mineral- und Nährstoffe, die an der Phytinsäure gebunden sind, verfügbar machen, darunter Calcium oder Magnesium und Stärke oder Aminosäuren.

Besserer Nährwert dank Xylanase und Glucanase

Mittlerweile ist Natuphos® sogar noch ergiebiger. Im Kombi-Produkt Natuphos® 5000 Combi G befinden sich nämlich neben der Phytase auch die zwei leistungsstarke Nicht -Stärkepolysaccharide (NSP) - spaltende Enzyme aus dem BASF-Produkt Natugrain® TS: endo-1,4-beta-Xylanase und endo-1,4-beta-Glucanase. Dadurch werden die negativen Effekte der Nicht-Stärkepolysaccharide (NSP) wie zum Beispiel verminderte Leistung und Nährstoffverdaulichkeit beseitigt. Diese wären ansonsten bei getreidereichen Diäten wie Weizen, Gerste oder Roggen ein Problem. „Natuphos® 5000 Combi G vereint damit positive Eigenschaften aus zwei Produkten, und drei besondere Enzyme in einem Produkt“, sagt Alfred Schülein, Account Manager Animal Nutrition bei BTC.

Weniger Platzbedarf und ein Plus für die Umwelt

Durch die gemeinsame Formulierung ergeben sich gleich eine Reihe von Vorteilen: Man braucht nur noch ein Produkt, also auch weniger Platz in der Lagerhalle. Und die Kombination der drei Enzyme erleichtert nicht nur die Handhabung, sie entlastet auch noch nachhaltig die Umwelt. Eine insgesamt bessere Futterverwertung wird gepaart mit einer deutlich geringeren Phosphorausscheidung. Außerdem führen die NSP- spaltenden Enzyme zu besseren hygienischen Bedingungen im Maststall, weil durch die festere Konsistenz der Ausscheidungen die Einstreu trockener bleibt.

EU-Zulassung für Mastschweine

Attraktiv wird Natuphos® 5000 Combi G zudem dadurch, dass Natugrain® TS seit Januar 2014 durch die EU auch für den Einsatz bei Mastschweinen zugelassen wurde. Natugrain® TS war zuvor bereits für den Einsatz bei Absatzferkeln und verschiedenen Geflügelarten als Futtermittelzusatz anerkannt. In mehreren Langzeitversuchen konnte Natugrain® TS bei einer Dosierung von 100 g pro Tonne Futter (560 TXU und 250 TGU/kg Futter) die Leistung von Mastschweinen signifikant verbessern. Glänzende Möglichkeiten also für Mastbetriebe dank Natuphos® 5000 Combi G.

Die Enzymkombination Natuphos® 5000 G enthält:

  • Phytase (min. 5000 FTU 3-phytase pro Gramm)
  • Xylanase (min. 5600 TXU endo-1,4-beta-xylanase pro Gramm)
  • Glucanase (min. 2500 TGU endo-1,4-beta-glucanase pro Gramm)

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