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Mit Divergan® HM bleibt Ihr Wein geschmackvoll

Weinkenner wissen: Jeder Qualitätswein ist ein eigenes, kleines Kunstwerk. Von der Wahl der Trauben bis zur Auswahl des Etiketts entscheiden zahlreiche Arbeitsschritte über das Ergebnis – bis der Wein den Kunden präsentiert werden kann. Selbst kleine Weinfehler, wie beispielsweise „Böckser“, können allerdings das Geschmackserlebnis stark beeinträchtigen. Eine häufige Ursache solcher Fehler sind Metalle wie Kupfer, Aluminium, Mangan oder Eisen. Divergan® HM entfernt diese Substanzen. „Das Produkt erhielt im September die EU-Zulassung. Nun können Weinproduzenten ungewünschte Metalle rückstandsfrei entfernen, ohne Einbuße beim Aroma. Im Gegenteil: Wenn der Wein auf diese Weise geschönt wird, bleibt er auch nach längerer Lagerung geschmacksstabil“, sagt Dr. Moritz Pöschl, Head of Sales Human Nutrition Europe bei BTC.

Viele Wege der Verunreinigung
Das innovative Produkt der BASF ist auch ein Ersatz für die „Blauschönung“, ein Verfahren, durch das störendes Kupfer und Eisen ausgefällt werden kann. Solche Metalle können auf unterschiedlichen Wegen in den Wein gelangen. Viele Stoffe werden über den Boden aufgenommen. Auch von den Behältern, in denen der Wein ausgebaut wird, können sich Metalle lösen. Des Weiteren wird zum Beispiel Kupfer manchen Weinen bewusst zugesetzt, um „Böckser“ zu beheben. Kupfer und andere Metalle werden zwar auch durch die Hefe gebunden, die für die Gärung zugesetzt wird. Diese Bindungsreaktion verhindert jedoch einen optimalen Gärprozess – das lässt sich dank Divergan® HM unterbinden. Durch die Zugabe können außer Metallen auch Polyphenole entfernt werden. Diese Stoffgruppe induziert die kolloidale Trübungsbildung während der Weinalterung.

Erwünschte Mineralstoffe bleiben erhalten
„Divergan® HM schützt Weine wirksam von einem metallisch-bitteren Geschmack. Es verhindert zudem die Alterung und unterdrückt oxidative Prozesse“, beschreibt Pöschl. Das Polymer bindet sich an Kupfer, Eisen, Aluminium, Nickel, Zink, Blei, Chrom. Mangan, Cadmium und Arsen. Anschließend setzt es sich ab und kann bequem gefiltert werden. Die im Weinbau erwünschten alkalischen Metalle werden dagegen nicht reduziert. „Der Polyphenolgehalt kann durch Zugabe von Divergan® HM gleichzeitig um bis zu zehn Prozent reduziert werden“, sagt Pöschl. Eine solche Behandlung lohnt sich übrigens nicht nur für besonders hochwertige Weine. Denn weite Transportwege, oft verbunden mit Temperaturschwankungen, können Prozesse der Alterung und Geschmacksveränderung deutlich beschleunigen.

Unser Experte:

Moritz Pöschl, Head of Sales Human Nutrition Europe bei BTC, hat „Brauwesen und Getränketechnologie“ studiert und über Bierfiltration und -stabilisierung promoviert. So kam er in Kontakt mit der BASF, für die er seit seiner Promotion arbeitet. Dank seines breit gefächerten Ingenieursstudiums unterstützte er zunächst die Markteinführung innovativer Produkte im Bereich Human Nutrition und arbeitete im Außendienst. Das Ziel seiner Arbeit bleibt bis heute gleich: Produkte für die Humanernährung reichhaltiger und attraktiver zu machen – ob mit Nahrungsergänzungsmitteln, Emulgatoren oder anderen Hilfsmitteln. Besonders gerne blickt er mit den Kunden über den Tellerrand des jeweiligen Projektes und lotet für die Kunden nützliche Produkte aus anderen BASF-Sparten aus.

Weiterführende Informationen und die Möglichkeit, direkt mit Ihrem lokalen BTC Ansprechpartner Kontakt aufzunehmen, bietet der Solution Finder auf www.btc-europe.com.

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