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Technisches Seminar: BTC stellt Portfolio vor

Der bereits 2009 von der BASF entwickelte Lösungsvermittler Soluplus® hilft, schlecht lösliche Wirkstoffe so zu binden, dass sie vom Körper aufgenommen werden können. Sinnvoll ist er vor allem für Pharma-Produkte, die durch Schmelzextrusion hergestellt werden, einer Technologie, die zunehmend an Bedeutung gewinnt. Innovation für die Zukunft also. Da Soloplus® trotzdem noch neu am Markt ist, gibt es bisher noch keine Monographie in den großen Arzneibüchern.

Änderungen in der Pharma-Branche

Über diese und andere Themen diskutierten die Vertreter von BTC in Barcelona Mitte Juni mit etwa 30 iberischen Kunden. Das technische Seminar findet alle zwei Jahre statt und gibt den Technikexperten von BTC und der BASF, die Möglichkeit mit ihren iberischen Kunden direkt über konkrete Punkte zu diskutierten, wie Probleme von galenischen Präparaten. Auch Änderungen von juristischen Rahmenbedingungen sind ein wichtiges Thema, gerade in der Pharma-Branche ändern sich Normen und Regulierungen besonders häufig. Beispiel Soluplus®: Der fehlende Eintrag in den Arzneibüchern erschwert die Verwendung des Hilfsstoffs für Pharma-Hersteller. „Wer ihn bereits jetzt für seine Medikamente nutzen will, muss mehr Forschungsstudien durchführen“, sagt Juan Tortosa, Distribution Business Iberia & Chemicals Europe bei BTC. Also: Höhere Kosten und mehr Zeitaufwand. Nur sei es eben nicht ungewöhnlich, dass ein solcher Eintrag einige Jahre dauern könne, sagt Tortosa.

Ibuprofen DC 85 löst Probleme

Aus solchen Themen entstand die Idee, Unternehmensvertreter alle zwei Jahre einzuladen. Die technische Vorträge von Experten von BTC und BASF SE sowie dem Vertrieb von BASF und einigen ausgewählten Kunden stellen den Kontakt her und ermöglichen einen direkten Austausch der Teilnehmer. „Selbstverständlich ist das immer auch eine gute Gelegenheit für weiteres Netzwerken unter allen Eingeladenen“, so Tortosa. Und es geht auch darum, das Portfolio vorzustellen. Zum Beispiel den Wirkstoff Ibuprofen DC 85 W, mit dem von BASF zwei langjährige Probleme der Pharma-Hersteller gelöst wurden: Zum einen ist eine Direkttablettierung von Ibuprofen leichter möglich, zum anderen lassen sich trotz hoher Wirkstoff-Dosis relativ kleine Pillen formen.

Breites Angebot

„Unser breites Produktportfolio zeigt sich auch darin, dass wir sowohl Wirkstoffe als auch die für die Herstellung notwendigen Hilfsstoffe haben“, unterstreicht Tortosa. Ein besonders ausführlicher Vortrag befasste sich zum Beispiel mit der Präsentation von dermatologischen Hilfsstoffen. Diese konnten durch die BASF-Labore auf umfassende neue Rezepturdaten zurückgreifen. Ermöglicht wurde dies unter anderem durch die neu hinzu gekommenen Hilfsstoffe des 2010 von BASF gekauften Spezialchemieunternehmens Cognis.

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